Begriffe | Bedeutungen |
Achtern | Der hintere Teil des Schiffes. |
Auslaufen | Das Schiff verlässt den Hafen. |
Ausschiffen | Es bezeichnet das Von Bord Gehen der Gaste am Ende der Kreuzfahrt. |
Backbord | Die linke Seite des Schiffes in Richtung Fahrtrichtung. (Gegenteil Steuerbord) |
Bereederung | Bereedern bedeutet, dass eine Gesellschaft ein Schiff betreibt oder unterhalt. Der Reeder muss aber nicht unbedingt Eigentümer des Schiffes sein. |
Bilge | Bezeichnet den untersten Raum im Rumpf des Schiffes |
Blaues Band | Das Blaue Band erhalt das Schiff, das den Atlantik (2.950 Seemeilen) am schnellsten überquert. |
Bootsstationen | Dies sind die Warteplatze der Rettungsboote im Notfall. |
Bordkarte | Die Bordkarte wird jedem Gast am Anfang der Reise überreicht. Sie dient als Zahlungsmittel an Bord sowie als Ausweis ( z. B.. Ein und Aussteigen für Landgange ) |
BRT | BRT steht für Bruttoregistertonnen und ist ein Raummaß. Es bezeichnet die Größe eines Schiffes. Eine BRT entspricht 2,832 Kubikmeter. |
Brücke | Die Kommandozentrale des Schiffes. |
Brückenoffiziere | Die Besatzung, die für Navigation und Steuerung verantwortlich ist. |
Bug | Bezeichnet den vorderen Teil eines Schiffes. |
Bugstrahlruder | Antriebspropeller, mit dem man das Schiff ohne Schlepper manövrieren kann, z. B. im Hafen. |
Bullauge | Rundes Kabinenfenster |
Bunker | Das Treibstofflager an Bord. |
Cabin Check | Die Crewkabinen werden regelmäßig begutachtet und die Vorschriften überwacht. |
Cabin Steward | Zimmerkellner, Kabinenbedienung |
Charter | Das Anmieten eines Schiffes wird als Chartern bezeichnet. |
Chefingenieur | Der ranghöchste Techniker an Bord. |
Concierge | Der oberste Gastebetreuer, der sich um außergewöhnliche Wünsche der Gaste kümmert. Zu erkennen ist der Concierge an seiner diskreten Reversnadel mit zwei gekreuzten goldenen Schlüsseln, den "Cles." |
Crew | Die gesamte Mannschaft die Sie an Bord begleitet. |
Cruise only | Kreuzfahrtangebot ohne An und Abreise. |
Davits | Kleine Bootskrane, die die Rettungsboote bei Bedarf ausschwenken. |
Deck | Die Etagen oder Stockwerke eines Schiffes werden als Deck bezeichnet. |
Deck Department | Alle Crew-Miglieder, die mit dem "nautischen" Fuhren des Schiffes zu tun haben. |
Deposit | Anzahlung. 10 - 20% des Kreuzfahrtenpreises für die Absicherung der Buchung. |
Disembarkation | Aussteigen oder von Bord Gehen der Passagiere oder der Crew. Gegenteil von Embarkation. |
Dock | Anlegestelle des Schiffes. |
Drill | Seenotrettungsubung gemäß internationaler Vorschriften für alle Passagiere und der Mannschaft. |
Ebbe | Bezeichnet die Meeresgezeiten mit tiefem Wasserstand.. |
Einschiffen | Die Passagiere und Crew gehen an Bord des Schiffes. |
Embarkation | Einschiffen, Einsteigen von Gasten und Crew. Meist erfolgt Aus- und Einschiffung am gleichen Tag. |
Engineer | Die Ingenieure des Engine-Department. |
Faden | Langenmass in der Nautik 1 Faden = 1,82 m |
Flaggschiff | Als Flaggschiff wird das größte und neueste Schiff einer Reederei bezeichnet. |
Flotte | Alle Schiffe einer Reederei. |
Flut | Bezeichnet die Meeresgezeiten mit hohem Wasserstand. |
Fly Cruise | Kombination von Kreuzfahrt und An, - Abreise per Flugzeug. |
Freestyle-Crusing | Auf diesen Schiffen gibt es keine festen Essenszeiten und Kleidervorschriften in den Restaurants. |
Freihafen | Hafen ohne Zollvorschriften |
Fruhbucherrabatt | Wer frühzeitig bucht spart und hat eine größere Auswahl an Kabinen |
Galley | die Schiffsköche (Kombüse), aber auch das Team, das dort arbeitet, die Kuchencrew. |
Gangspill | Vorrichtung zum Heben des Ankers |
Gangway | Der Zugang zum Schiff über Treppe oder Steg. |
Garantiekabine Gluckskabine | Ein besonders attraktives Angebot Anstelle einer Kabinennummer erhalten Sie eine Garantie für eine Kabinenkategorie. Meistens erhalten Sie eine höhere Kategorie ohne Zuzahlung. |
General Alarm | Ein spezielles Tonsignal kündigt die erste Alarmstufe an. Jedes Mitglieder der Crew begibt sich an seinen zugewiesenen Platz. |
Gezeiten | Wechsel zwischen Ebbe und Flut |
Gieren | Das Schiff kommt vom eigentlichen Kurs ab. |
Harbour | Hafen, Anlegestelle |
Heck | Bezeichnet den hinteren Teil des Schiffes. |
HIC | Abkürzung für den Hotel Inventory Controller an Bord. Er ist an Bord zuständig für die Verwaltung des gesamten Inventars und des Bestellwesens. |
Hochfrequenzradio | Funkanlage für Kontakt zu Schiffen, Lotsen, etc. |
Hostess | Sie ist die Gastebetreuerin an Bord und kümmert sich um die gesellschaftlichen Ereignisse, wie Sitzordnung, Betreuung und vieles mehr. |
Inaugural Sailing | Erste Fahrt eines Schiffes |
INMARSAT | Dies sind Satellitensysteme für Telefonverbindungen auf See. Je nach den vier Zonen Atlantik Nord, Atlantik Sud, Pazifik und Indischer Ozean ist die Vorwahl unterschiedlich. |
Itinerary | Reiseplan, Routenplan |
Jungfernfahrt | Es ist die erste Fahrt mit Passagieren nach Fertigstellung des Schiffes. |
Kabellange | Die Kabellange ist ein Langenmaß von 182,8 m |
Kabine | Die "Zimmer" eines Schiffes. Die Kabinen unterscheiden sich in ihrer Größe und Ausstattung. In der Regel gibt es Innenkabinen, Außenkabinen und Außenkabinen mit Balkon , sowie Suiten |
Kai | Der Ankerplatz des Schiffes, Dock, Pier. |
Kapitan | Der Gesamtverantwortliche auf dem Schiff |
Kiel | Der Kiel bezeichnet den von vorn bis hinten durchgehenden Bauteil eines Schiffes. |
Kielwasser | Wasserspur eines fahrenden Schiffs |
Kinder | Auf modernen Kreuzfahrtschiffen gibt es Kinderclubs mit teilweise ganztägiger Betreuung. Kinder fahren auf den meisten Schiffen besonders günstig |
Knoten | Mit Knoten wird die Einheit bezeichnet, in der die Schiffsgeschwindigkeit angegeben wird. Ein Knoten entspricht einer Seemeile. |
Koje | Schlafsstelle im Schiff |
Kombuse | Anderer Begriff für die Schiffsköche. |
Kommandobrücke | Die Brücke ist die Kommandozentrale eines Schiffes und dieses wir von dort gesteuert. |
Kreuzfahrtdirektor | Chef für Unterhaltung, Sport, Freizeit, Landgange |
Kurs | Der Kurs eines Schiffes bezeichnet die Richtung, in die es gerade fahrt. |
Kursschreiber | Gerat für die Aufzeichnung aller Kursänderungen |
Lee | Dem Wind abgewandte Seite |
Löschen | Ausladen des Schiffes. |
Lotse | Ortskundiger Führer durch schwierige Gewässer |
Luv | Dem Wind zugewandte Seite |
Main Seating | Erste ( frühe ) Essenszeit im Speisesaal |
Manifest | Verzeichnis über Passagiere, Mannschaft, Ladung |
Medical Team | Bei medizinischen Notfallen ein, vom Schiffsarzt geleitetes, Team. |
Mega-Cruiser | Unter Mega-Cruiser fallen Schiffe über 70.000 BRT. Anders verhält es sich in der Luxusklasse. Dort zahlen schon Schiffe ab 45.000 BRT zu den Mega-Cruisern. |
Messe | Auf Größeren Schiffen der Begriff für Salon, Essraum. |
MFS | MFS steht für Motorflussschiff. Alle Flusskreuzfahrtschiffe werden als MFS bezeichnet. |
Mistral | Starker Wind, der im Golfe du Lyon für sturmische Verhältnisse sorgen kann |
Mittschiffs | Zentrale Zone zwischen Bug und Heck |
MS | Die Abkürzung steht für Motorschiff. |
MTS | MTS steht für Motorturbinenschiff. Solche Schiffe haben einen kombinierten Motor aus Turbine und Motor. |
Muster Station | Zugeteilter Standort für Rettungsaktionen |
Niedergang | Treppe im Innern des Schiffs |
Nordwest-Passage | Der kurze, aber schwierige und gefährliche Seeweg von Europa nach China wird Nordwest-Passage genannt. |
Option | Zeitlich limitiertes Angebot Der Anbieter reserviert für Sie einige Tage unverbindlich Ihre Wunschkabine zum abgesprochenen Preis |
PAX | In der Tourismusbranche übliche, internationale Abkürzung für "Passengers." |
Peilruderanzeige | Anzeige für die Ruderstellung in Grad |
Peilung | Richtung eines Ziels/Objekts in Grad |
Pier | Bezeichnet die Hafenmauer, an der die Schiffe anlegen können. |
Plimsoll-Markierung | Marke an der Bordwand für Maximalladung |
Port Taxes | Hafentaxen. Gebühren, die die Reedereien für die Hafenbenutzung entrichten müssen. In vielen Fallen im Preis inbegriffen. |
Provision Master | Er ist Assistent des Hotel Inventory Controller (HIC) und ist verantwortlich für den Proviant an Bord. |
Purser | Chef für Finanzen, Infrastruktur, Crew, Behörden |
Querab | Seitlich des Schiffs |
Radiopeilgerat | Gerat für die Bestimmung der eigenen Position |
Reede | Ankerplatz des Schiffes, der eine geschütze Lage hat. Die Reede dient vor allem als Warteplatz, bis Liegeplatze im Hafen frei sind. Ebenso für Reparaturarbeiten, für die ein teurer Hafenliegeplatz nicht notwendig ist. |
Repeater | Kunden Gaste, die mehrfach mit der gleichen Reederei gereist sind. |
Rescue Boat | Ein spezielles, wendiges Boot, mit dem, für den Fall, dass ein Passagier über Bord geht, dieser wieder eingesammelt werden kann. |
RMS | Steht für Royal Mail Ship, übersetzt also Königliches Post-Schiff. |
Rückstromung | Wasserbewegung durch Schraube beim Rückwartsfahren |
Ruder | Steuerung des Schiffs |
Rumpf | Schiffskorper ohne Aufbauten |
Schlingern | Seitliches Schaukeln |
Schotten | Bezeichnet die wasserdichten Abteilungen, die so genannten Schotten eines Schiffes. Diese sollen bei Wassereinbruch die Wassermassen eindämmen und so ein Untergehen des Schiffes verhindern. |
Schraube | Propeller für Antrieb |
Schwesternschiff | Baugleiche Schiffe werden Schwesternschiffe genannt. für die Reederei hat dies den Vorteil Entwicklungskosten einzusparen. |
Second Sitting | Zweite ( spate ) Essenszeit im Speisesaal. |
Seegang | Als Seegang wird im Allgemeinen ein verstärkter Wellengang bezeichnet. Dabei handelt es sich um die vom Wind verursachte unregelmäßige Bewegung der Wasseroberfläche. Nach Petersen wird der Seegang von 0 bis 10 eingestuft. |
Seekarten | Karten für die Navigation |
Seemeile | Nautisches Langenmass (1853,2 m) |
Sextant | Gerat für die Standortbestimmung |
Shore Excursions | Landausfluge. Mit wenigen Ausnahmen direkt auf dem Schiff zu buchen. |
Single Use | Doppelkabine zur alleinigen Nutzung. Wegen fehlenden Einzelkabinen oft Zuschlage bis 100%. |
SOS | Das heute international gültige Notrufzeichen lautet SOS. SOS steht fur "Save our Souls" (Rettet unsere Seelen). |
Stabilisator | Einrichtung, die das Schwanken vermindert |
Staff-kapitän | Stellvertreter des Kapitäns |
Stampfen | Schaukeln in Längsrichtung |
Stapellauf | Das Wassern eines Schiffes nach der Taufe wird als Stapellauf genannt. |
Stateroom | Bezeichnung für Kabine |
Steuerbord | Rechte Seite des Schiffs |
Takelage | Segel des Schiffs |
Tender | Der Name bezeichnet die Rettungsboote an Bord, die zwei Funktionen haben. Im Normalfall dienen sie als Shuttle-Boot um die Passagiere an Land zu bringen (tendern), wenn das Schiff auf Reede liegt. Im Notfall werden sie als Rettungsboote genutzt. |
Tender Plattform | An beiden Seiten des Schiffes gibt es ausklappbare Plattformen. Sie liegen knapp über der Wasserlinie auf Deck 3 und dienen zum Einstieg in die Tender oder Zodiacs. |
Tiefenmesser | Einrichtung für die Ermittlung der Wassertiefe |
Tiefgang | Mass von der Wasseroberflache zum tiefsten Punkt |
Tipps | Englischer Begriff für Trinkgelder. |
Topp | Mastspitze |
Trockendock | Das Schiff schwimmt in ein mit Wasser gefülltes Dock. Das Wasser wird abgepumpt, sodass das Schiff am Unterboden repariert werden kann. |
Untiefe | Flache Wasserstelle |
Voraus | Vor dem Schiff |
Vorsteven | Vorderster Teil des Schiffs |
Von Stapel laufen | Wassern eines neugebauten Schiffes |
Wache | Dienstzeit |
Wasserlinie | Höhe der Wasserfläche am Schiffsrumpf |
Zodiacs | Die Zodiacs sind kleine, wendige Schlauchboote, die aufgrund ihres Mehrkammersystems praktisch unsinkbar sind. Angetrieben werden sie durch kleine Außenbordmotoren. Sie werden zum Tendern und wegen ihrer geringen Tiefe auch für Expeditions-Ausfluge eingesetzt. |